Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Hartmann: „Stabile Entwicklung trotz Eurokrise“.
Saarbrücken, 28.September 2011
Das Saarland verbucht im ersten Halbjahr 2011 das zweithöchste reale Wirtschaftswachstum aller Bundesländer. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Amtes konnte das Saarland in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ein Wirtschaftswachstum von nominal 5,3 und real von 4,8 Prozent erreichen. Deutschlandweit ist das Bruttoinlandsprodukt um 4,5 (nominal) bzw. 3,9 Prozent (real) gestiegen.
Wirtschaftsminister Dr. Christoph Hartmann: „Nachdem das Saarland im vergangenen Jahr mit einem Rekordwachstum von 4,7 Prozent das beste Ergebnis seit mehr als 30 Jahren erzielt hat, setzt die saarländische Wirtschaft in diesem Jahr ihre Aufwärtsentwicklung nahtlos fort. Wenn wir das Tempo halten, werden wir Ende dieses Jahres die Wirtschaftskrise endgültig überwunden haben.“ Auch für das Jahr 2012 rechnet Hartmann mit einem positiven Wirtschaftswachstum: „Trotz der Eurokrise gehe ich für das Gesamtjahr von einer stabilen Wirtschaftsentwicklung aus. Im kommenden Jahr wird sich das Wachstumstempo infolge der weltwirtschaftlichen Abschwächung allerdings verlangsamen.“
Wachstumsmotor im ersten Halbjahr 2011 ist die Industrie. Vor allem die exportstarken Industriezweige konnten bei Auftragseingang, Produktion und Umsatz hohe Zuwächse verbuchen. Aber auch die binnenorientierten Branchen nehmen zunehmend Fahrt auf. Das saarländische Handwerk und der Handel haben im ersten Halbjahr ihre Umsätze deutlich gesteigert.
Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer sieht die aktuellen Zahlen als Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit des Saarlandes: „Die saarländische Wirtschaft geht gestärkt aus der Krise hervor. Besonders freut es mich, dass der Aufschwung den Arbeitsmarkt erreicht.“ Die Zahl der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist im ersten Halbjahr um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen.
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