Universitätspräsident Volker Linneweber sagte bei der Eröffnung des neuen Steinbeis-Zentrums, dass dieses die weiteren außeruniversitären Forschungs-Institute auf dem Campus wie die Max-Planck-Institute für Informatik und Softwaresysteme, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Fraunhofer-Institute und das Institut für Neue Materialien (INM) hervorragend ergänze. "Das Steinbeis-Zentrum wird dazu beitragen, dass Ergebnisse aus der Grundlagenforschung der Universität schnell in die Industrie gelangen. Dies verschafft den beteiligten Unternehmen Vorteile im internationalen Wettbewerb", so Linneweber. Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel erwähnte, dass saarländische Unternehmen bereits von den Forschungsergebnissen der Materialforschung an der Saar-Uni erheblich profitieren. "Ich erwarte mit diesem Forschungszentrum eine weitere Verdichtung des Technologietransfers und die direkte Einbindung in die Produktentwicklung. Unsere Forschungsinfrastruktur wird damit weiter aufgewertet und der erfolgreiche Strukturwandelprozess erhält weitere Impulse", sagte Minister Rippel.
Die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung mit Hauptsitz in Stuttgart unterstützt Wissenschaftler beim Transfer ihrer Forschungsergebnisse in die Industrie. Rund 770 Steinbeis-Zentren in Deutschland und weltweit bilden den Steinbeis-Verbund, in dem Transfer-, Forschungs- und Beratungszentren auf ganz unterschiedlichen Fachgebieten zusammengefasst sind. Die Steinbeis-Stiftung hilft den Forschern unter anderem bei der Verwaltung und finanziellen Abwicklung von Industrie-Projekten und berät bei Patentfragen und der Vermarktung von Innovationen. Prof. Frank Mücklich wird in dem neuen Steinbeis-Forschungszentrum industrielle Forschungsprojekte unter anderem auf dem Gebiet der Nano-Tomographie durchführen (mehr dazu in weiterer Pressemitteilung).
Weitere Informationen:
http://www.stw.de/su/1294
http://kolloqu.mec-s.de/MECS-Kolloquium_Programm.pdf
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