Das Ford-Werk in Saarlouis wird die einzige europäische Fertigungsstätte der 2010 erscheinenden neuen Generation des erfolgreichen Ford Focus sein.
„Im März haben wir Saarlouis – wo im Moment der aktuelle Ford Focus gebaut wird – als einen der Fertigungsstandorte des Nachfolgemodells bestätigt. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings noch im Gespräch, eine Modellvariante des Ford Focus in einem zweiten Werk zu bauen“, erklärt John Fleming, Präsident und CEO von Ford Europa. „Wir haben diese Optionen sorgfältig abgewogen. Im Sinne einer möglichst effizienten Ausnutzung unserer Kapazitäten und Investitionen und ganz im Einklang mit unserer globalen Fertigungsstrategie haben wir uns nun jedoch entschieden, dass die neue Generation des Ford Focus ausschließlich in Saarlouis gebaut wird.“
Das Unternehmen passt seine Fertigungspläne den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an, da davon auszugehen ist, dass sich zumindest der europäische Markt auf absehbare Zeit nicht signifikant erholen wird. „Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich wieder eine nachhaltige Profitabilität zu erreichen“, betont John Fleming. „Wir werden auch in Zukunft alles Notwendige unternehmen, um sicherzustellen, dass Ford Europa aus der derzeitigen Rezession als schlankeres und stärkeres Unternehmen hervorgeht, das in der Lage ist, jede Marktchance zu ergreifen, sobald sich die Wirtschaft wieder erholt.“
Auch die Zulieferunternehmen in der direkten Nachbarschaft im Ford Industrial Supplier Park mit Ihren knapp 2.000 Beschäftigten profitieren davon. Über das Transportsystem ´Conveyer Belt´ versorgen sie das Ford-Werk mit unterschiedlichen Teilen bzw. Baugruppen vom Zulieferpark direkt an die Stellen, wo sie im Ford-Produktionsprozess benötigt werden.
Der Supplier Park, der insgesamt ein Investitionsvolumen von 100 Mio. € hatte, wurde federführend von der SHS, Strukturholding Saar, geplant und realisiert.
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