Am Mittwoch, 9. Dezember, unterzeichnete Joseph Schütz, Director Microprocessor & Programming Research, VP Intel Labs, Intel Corporation, den Vertrag über den Erwerb des DFKI-Gesellschaftsanteils. Die Unterzeichnung stand auch im Kontext der laufenden Intel Visual Computing Konferenz (8.-10.12.), die in Saarbrücken ausgerichtet wird (http://visualcomputingresearch.com ).
"Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, auf vielen Forschungsgebieten mit den Wissenschaftlern des DFKI zusammenzuarbeiten und Netzwerke aufzubauen, unter anderem in den Bereichen rechnergestützte Statistik sowie Schnittstellen- und Sprachtechnologien", führt Joseph Schütz, VP Intel Labs an. "Es gibt viele Synergien in der Forschung von Intel und DFKI, und wir schauen der engen Zusammenarbeit mit dem DFKI freudig entgegen."
Der saarländische Wirtschafts- und Wissenschaftsminister erklärte: "Der Erwerb des DFKI-Gesellschaftsanteils durch Intel ist eine Bestätigung für die wirtschaftliche und wissenschaftliche Bedeutung des DFKI. Es ist aber auch ein Erfolg für das Saarland, das im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien eine hochattraktive Region ist mit nationaler und internationaler Ausstrahlung. Die Verzahnung von Grundlagenforschung und Anwendungsorientierung auf dem Campus der Universität des Saarlandes hat Vorbildcharakter. Deshalb unterstützt das Land die Erweiterung des DFKI mit 50% Förderung und 2,25 Mio. EUR aus europäischen Strukturfördermitteln, und deshalb engagiert sich Intel als neuer DFKI-Gesellschafter und trägt zusammen mit der Universität und dem DFKI das Intel Visual Computing Institute".
„Wir sind sehr stolz darauf, dass sich Intel entschieden hat, mit dem DFKI diese Innovationspartnerschaft einzugehen. Für das DFKI ist Intel als Kooperations- und Projektpartner eine ideale Ergänzung zum bisherigen Gesellschafterkreis“, so DFKI-Chef Prof. Dr. Wolfgang Wahlster. „DFKI-Innovationen können jetzt noch leichter in die kommerzielle Umsetzung eingehen und über Intel den Massenmarkt erreichen. Gemeinsame Interessensgebiete sind beispielsweise Visualisierung und vor allem das 3D-Internet der Zukunft, in dem virtuelle Welten dreidimensional erfahrbar sind.“
Durch leistungsfähigere Berechnungs- und Simulationsverfahren, die Verfügbarkeit von hochparalleler Hardware, 3D-Displays und Eingabegeräten hat der Einsatz von Simulierter Realität in der Industrie stark zugenommen. Am DFKI geht man jetzt noch einen Schritt weiter und kombiniert neueste Visualisierungstechniken mit Methoden der Künstlichen Intelligenz. Die realitätsgetreue Abbildung von Geräteverhalten wie Maschinen und Verkehr oder die präzise Simulation von Beleuchtung unterstützen die Ausbildung in nicht existierenden Umgebungen oder in gefährlichen Situationen.
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) mit Sitz in Kaiserslautern, Saarbrücken und Bremen sowie dem Projektbüro in Berlin hat sich seit der Gründung 1988 zum weltweit größten Forschungszentrum auf diesem Gebiet entwickelt. Das Finanzierungsvolumen lag 2008 bei ca. 27 Millionen Euro. DFKI-Projekte adressieren das gesamte Spektrum von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung bis zur markt- und kundenorientierten Entwicklung von Produktfunktionen.
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DFKI-Pressekontakt
Reinhard Karger, M.A.
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Tel.: +49 (0)681-302 5253
E-Mail: reinhard.karger
dfki.de
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