Im Ford-Werk im saarländischen Saarlouis hat die Serienproduktion des neuen Focus begonnen: Am Montag, dem 6. Dezember, ist er um elf Uhr erstmals offiziell vom Band gerollt. Nach den Erwartungen des Unternehmens ist der Focus gleichzeitig das erste Fahrzeug, das sich weltweit verkaufen soll. Bis zum Jahresende würden in Saarlouis das alte und das neue Modell parallel produziert, danach nur noch die neue dritte Generation. Ford hat in die Produktion 300 Millionen Euro investiert.
Ford-Deutschland-Chef Bernhard Mattes und der Saarlouiser Betriebsratschef Gilbert Hess gibt das Hoffnung auf eine möglichst langfristige Sicherung der Beschäftigung für die rund 6500 Mitarbeiter im Werk sowie bei den Zulieferern.
Davon sind einige direkt im Umfeld des Werks angesiedelt, im FORD Industrial Supplier Park, von der SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft Ende der 90er Jahre für FORD konzipiert und errichtet.
Außerdem kommen auch Bauteile aus dem Schwesterwerk in Wayne in Michigan, wo das Fahrzeug für den US-Markt produziert wird. Ford-Saarlouis hingegen schickt auch Bauteile in die USA. Unklar ist noch der Termin, an dem die Ford-Konzernleitung den Beginn der Produktion des Elektro-Focus in Saarlouis bekanntgibt. In Automobilkreisen heißt es, er soll ab 2012 im saarländischen Ford-Werk gebaut werden.
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