Das bedeutet, die Teile werden zu kompletten Fahrzeugsätzen zusammengefügt und in Baureihenfolge an das nahe gelegene Ford-Werk geliefert. Durch diesen ersten Auftrag wird Handling und Lager zunächst bis zu 70 Arbeitsplätze im Saarland schaffen. Zum Jahreswechsel 2010/ 2011 soll die Produktion starten. Wirtschaftsminister Dr. Christoph Hartmann freut sich über den Erfolg der saarländischen Ansiedlungspolitik: „Das Saarland ist in Europa einer der wichtigsten Standorte für den Fahrzeugbau. Wir stehen für Qualität, Kompetenz und Innovation“, so Hartmann. „Das zeigt auch die Entscheidung von Ford, als einzigen europäischen Standort für den Bau des Ford Focus III Saarlouis auszuwählen. Handling und Lager ist ein hervorragendes Unternehmen, das sehr gut zu Ford und zum Saarland passt.“
Nicolas Agustin-Paya, Managing Director der Handling und Lager S.L. in Valencia, zeigt sich hocherfreut, dass es gelungen ist, im intensiven Wettbewerb den Auftrag von Ford
zu erhalten. „Der Standort Saarwellingen ist unser erster und einziger in Deutschland. Für uns ist es das Tor zum deutschen und französischen Markt“, so Agustin-Paya. „Wir schließen uns der Prognose der Wirtschaftsexperten an und gehen mittelfristig von einem moderaten Wachstum aus. Daher planen wir, zu expandieren. Vorstellbar ist auch, dass Industriezweige außerhalb der Automobilwirtschaft von unseren langjährigen Erfahrungen in der Automobilindustrie profitieren können.“
Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Saar (gwSaar) hat maßgeblich zur erfolgreichen Ansiedlung beigetragen. Geschäftsführer Thomas Schuck: „Die Projektleiter der gwSaar haben Handling & Lager von Beginn an betreut und bei allen Ansiedlungsfragen unterstützt. Dass dieses Engagement erfolgreich war und mit Handling & Lager ein spanisches Unternehmen ins Saarland kommt, freut uns natürlich.“
Im Saarland arbeitet jeder vierte Industriemitarbeiter im Fahrzeugbau. Rund 46.000 Saarländerinnen und Saarländer verdienen ihr Geld in der Automobilindustrie bzw. bei deren Zulieferern. Insgesamt hängen heute über 150 Unternehmen an der Saar direkt oder indirekt von der Fahrzeugbranche ab.
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